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Wie kommt es, daß (seit der Industriellen Revolution) die Produktivität stets zunimmt, wir aber nicht weniger arbeiten, sondern eher mehr? Man hört, daß die Wirtschaft wachsen muß, damit sie überhaupt funktioniert, damit der Staat finanzierbar bleibt und damit die Menschen Arbeit haben, die ihnen das Geld zum Leben gibt. Wachsen kann sie aber nur, in-dem sie ihre Produktivität steigert, also indem mit der gleichen Menge oder mit immer we-niger menschlicher oder maschineller Arbeit immer mehr produziert wird. Oder: indem für die Herstellung derselben Menge an Produkten immer weniger Arbeit notwendig ist. Warum aber beträgt die Soll-Arbeitszeit bei uns immer noch 40 Stunden in der Woche, und oftmals sogar noch mehr? Konsumieren wir immer mehr? Verdienen wir denn immer mehr Geld, das wir ausgeben können? Wenn nicht: Wo bleibt der wachsende Gegenwert einer steigenden Produktivität? Wieso ar-beiten wir inzwischen sogar immer mehr und verdienen immer weniger anstatt immer weniger zu arbeiten und/oder immer mehr zu verdienen? /07 Nachtrag (3/10): Eine Antwort in Form einer Kindergeschichte, von Martin Auer: Link. |